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Silbermann Orgel Reinhardtsgrimma
 

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Silbermann Orgel Reinhardtsgrimma


Die Gottfried-Silbermann-Orgel in der
Evangelischen Kirche zu Reinhardtsgrimma
von Kristian Wegscheider und Hartmut Schütz 

Geschichte
Orgeldisposition
Reparaturen und Änderungen
Brief Kantor Franz vom 24.9.1852
Gedanken zur Restaurierung 1997

 

Disposition

Die vorgeschlagene Disposition unterscheidet sich von der zur Ausführung gekommenen nur darin, daß die Tertia nicht im Hinterwerk sondern im Hauptwerk steht.

Nachfolgend sei hier die Disposition in der Silbermannschen Schreibweise wiedergegeben:

Die Disposition zum Haupt-Manual von gravitätischen Mensuren:

 

 

 

1.) Principal, 8. Fuß, blanck polirt, F ins Gesichte, die 4 untersten Claves von Holz inwendig, die übrigen aber von engl. Zinn
2.) Qvinta dena, 8. Fuß von engl. Zinn
3.) Rohr-Fleute, 8. Fuß, die tiefe Octava von Holz, die übrigen 3. Octaven von Metall
4.) Octava, 4. Fuß, von engl. Zinn
5.) Spiz Fleute 4. Fuß,von engl. Zinn
6.) Qvinta 3. Fuß, von engl. Zinn
7.) Octava 2. Fuß, von engl. Zinn
8.) Mixtur 4. fach, von engl. Zinn, die größten 1 1/2 Fuß
9.) Cornett 3. fach, von engl. Zinn, durchs halbe Clavier

Im anderen Clavier von delicaten und liebl: Mensuren:

1.) Gedacktes 8. Fuß, die tiefe Octava Holz, das übrige Metall
2.) Rohr Fleute 4. Fuß, von Metall
3.) Nassat 3. Fuß, von Metall
4.) Octava 2. Fuß, von engl. Zinn
5.) Tertia 2. Fuß, von engl. Zinn
6.) Qvinta 1 1/2 Fuß, von engl. Zinn
7.) Suffleute 1. Fuß, von engl. Zinn
8.) Zymbeln 2. fach, von engl. Zinn

Im Pedal von starken und durchdringenden Mensuren:

1.) SubBaß, 16. Fuß von Holz
2.) Octaven Baß, 8. Fuß von Holz
3.) Posaunen Baß, 16. Fuß, die Corpora von Holz, die Mundstücke von Metall.
4.) Tremulant.

"Das Pedal spielet durch á parte Ventile ins Haupt-Manual mit ein, welches zur Gravität des Werkes ein großes contribuiret."
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