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Die Gottfried-Silbermann-Orgel
in der Evangelischen Kirche zu Reinhardtsgrimma von
Kristian Wegscheider und Hartmut Schütz
Geschichte Orgeldisposition Reparaturen
und Änderungen Brief
Kantor Franz vom 24.9.1852 Gedanken
zur Restaurierung 1997
Geschichte
Im Oktober 1725 untersuchte
Gottfried Silbermann auf Wunsch der verwitweten Kammerherrin
auf Reinhardtsgrimma, Frau Christiane Eleonore von Trettau
geb. von Berbisdorf, das alte "ziemlich große Orgelwerk",
welches von der Gemeinde "allzuweit entfernet"
an wenig auffallender Stelle im Chor stand und noch
die kurze Oktave hatte. Silbermann stellte fest, daß
es "Zu keiner Reparatur tauglich" ist und
schlägt in seinem Gutachtenvom 17. Oktober 1725 eine
Disposition für die neue, nur wenig größere zweimanualige
Orgel vor, für die er ausschließlich Maler- und Zimmermannsarbeit
800 Taler fordert und "frey Ab- und Zu-Fuhre, ingleichen
frey Qvartier" während der Setzung verlangt. Der
geeignete Aufstellungsort ist seiner Meinung nach "forne
beim Thurme".
Der Kontrakt zum Orgelbau
ist wahrscheinlich im Juni 1729 abgeschlossen worden.
Silbermann wollte die Gewährzeit seines Lebens übernehmen
und war mit der Zahlung in 6 Terminen, als letzter Advent
1732, einverstanden. Silbermann kam vermutlich Mitte
September 1730 mit den fertigen Orgelteilen nach Reinhardtsgrimma
und arbeitete dort bis Ende Dezember.
Die Einweihung erfolgte
am 6. Januar 1731. Bei der Abnahmeprüfung durch "Herr
Pönischen (Emanuel Behnisch), Organisten bey der Creuz-Kirche
zu Dreßden" wird die neue Orgel "allenthalben
tüchtig befunden". Weiter
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